Vita Deutsch

Der amerikanische Tenor Jeff Martin ist nach zuletzt zehnjährigem Engagement an der Oper Dortmund freischaffend tätig, und hat sich ein beeindrückend breites Repertoire angeeignet. In Zusammenarbeit mit Dirigenten wie u.a. Friedemann Layer, Christoph Prick, John Nelson, Hans Wallat, Arthur Fagan, Constantinos Carydis, and Daniel Klajner, hat er große Erfolge mit Mozartpartien wie Tamino, Ferrando, Ottavio, und Belmonte, sowie Mime und Loge (Ring des Nibelungen), David (Meistersinger von Nürnberg), Herodes (Salome), Baron Kronthal (Wildschütz), Hauptmann (Wozzeck), und der Evangelist (Matthäus-Passion).

Im Januar 2001 debütierte er mit der Partie des Lindoro in Rossinis ITALIANA IN ALGERI an der Sächsischen Staatsoper Dresden, und im Mai 2004 übernahm er die Partie des David in Wagners MEISTERSINGER VON NÜRNBERG an der Hamburgischen Staatsoper. In 2005 hat Jeff Martin als Baron Kronthal in Lortzings DER WILDSCHÜTZ am Staatstheater Stuttgart debütiert. 2007 übernahm er die Partie des Mime in der Nürnberger Produktion des RING DES NIBELUNGEN. 2008-9 sang er David in der Neuproduktion MEISTERSINGER VON NÜRNBERG am Nationaltheater Mannheim. In 2010 hat Jeff Martin an der Bayerischen Staatsoper München so wie an der Opera de Lyon debutiert. In Juni 2012 sang er die Partie des Astrolog in "Der Goldene Hahn" am Bolshoi Theater in Moskau.

Neben seiner Operntätigkeit ist Jeff Martin auch regelmäßiger Gast in zahlreichen Konzertsälen In- und Auslandes. In März 2008 sang er mit John Nelson und Ensemble Orchestral de Paris den Evangelisten sowie die Tenor Arien in Bachs Matthäus-Passion in Notre Dame.

Jeff Martin wurde in Pennsylvania geboren und begann seine musikalische Ausbildung am Westminster Choir College. Während seiner Studienzeit hatte er bereits die Möglichkeit unter weltberühmten Dirigenten wie Erich Leinsdorf, Carlo Maria Giulini, Zubin Mehta, und Daniel Barenboim sowie mit dem Pianisten Martin Katz zu arbeiten. Nach seinem Abschluß im Hauptfach Gesang setzte er seine Studien im Hauptfach Oper an der Universität Cincinnati fort.